Wohnhaus École Maternelle
Private Loggia im Süden und Nachbarschaftsbalkon im Hof
Denn zwischen den tragenden Außenwänden und dem inneren Stützensystem können Wohnräume achsenweise horizontal und im Prinzip auch vertikal geschaltet werden, so dass größere und kleinere, durchgesteckte Wohneinheiten entstehen.
Auftakt zum Wohnquartier
Die viergeschossige Wohnzeile bildet als Auftakt zum Wohnquartier eine klare Kante zum Straßenraum im Süden. Hier ist dem langgestreckten Baukörper eine Loggienzone vorgelagert, die in ihrer Gliederung einen Eindruck von den vielfältigen Wohnungstypen innerhalb der Gebäudestruktur vermittelt.
Neben dieser klaren Trennung von Tragstruktur und Ausbau bildet der hofseitige Laubengang, über den alle Wohneinheiten barrierefrei erreicht werden, den Grundpfeiler für diese flexible Grundrissorganisation. Er unterstützt deren Anpassungsfähigkeit über die gesamte Nutzungsdauer und wird zum begrünten Begegnungsort für die Hausgemeinschaft.
Sozial nachhaltig
Das Angebot unterschiedlichere Wohnungstypen und -größen in der Wohnzeile und dem gesamten Quartier fördert die Durchmischung unterschiedlicher Haushalts- und Erwerbstrukturen im Quartier. Und diese Vielfalt spiegelt sich in der Beziehung der Einzelgebäude zueinander wider.
Trier
Beauftragung, 2018–2022
bis 2023 ARCHITEKTEN STEIN HEMMES WIRTZ
BDA Architekturpreis 2024
Rheinland-Pfalz und Saarland, Anerkennung
Fotos von Eibe Sönnecken, Darmstadt